- Ein Update zu meinem Selbstversuch mit der Pauling-Therapie -


Ich habe ihn zweimal erlebt, den plötzlichen Herztod. Mit viel Glück und dank sofortiger Reanimationsbemühungen erfahrener Ersthelfer bin ich ins Leben zurückgekehrt. Nur ungern denke ich daran zurück, aber die traumatisch bedingten Erinnerungen an diese Nahtoderfahrungen lassen sich nur schwer verdrängen.

Die Ärzte konnten mir nach den beiden Herzinfarkten, die ich erlitten hatte, keine Hoffnung auf Heilung machen. Ihre Prognosen waren aufgrund der fortgeschrittenen koronaren Herzerkrankung schlecht. Sie hatten mir gesagt, dass ich mich angesichts meiner verstopften Herzkranzgefäße damit abfinden müsste, nicht mehr so lange zu leben. Ich hatte aber keine Lust auf den Tod, der mich schon zweimal ereilt hatte.

Obwohl mir die Klinikärzte und die Kardiologen androhten, dass sie mich sehr schnell in der Klinik wiedersehen würden, wenn ich mich nicht an ihre Anweisungen halte, habe ich mich zu diesem Zeitpunkt dazu entschlossen, auf die zahlreich verordneten Medikamente, von denen ich ohnehin keine Heilung erwarten konnte, zu verzichten und mit der sogenannten Pauling-Therapie die Heilung meiner Herzerkrankung zu versuchen. Auf den Weg zu dieser Therapie und zur orthomolekularen Medizin hatte mich Dr. Ulrich Strunz mit seinen Behandlungen gebracht. Ich bin sicher, damit mein Leben gerettet zu haben. Mittlerweile zumindest schon für 10 Jahre.

Was ich mit meinem zunächst auf 5 Jahre befristeten Selbstversuch mit der Pauling-Therapie begonnen habe, ist heute für mich zur andauernden Selbstverständlichkeit geworden. Die von Prof. Linus Pauling, dem Naturwissenschaftler und zweifachen Nobelpreisträger, empfohlenen orthomolekularen Substanzen zur Therapie kardiovaskulärer Erkrankungen sind jetzt fester Bestandteil meiner täglichen Nahrungsergänzung (und meine ganze Familie hat sich dem angeschlossen). Kontrolliert durch regelmäßige Messungen gebe ich meinem Körper das, was er braucht, und er bedankt sich dafür mit zunehmender Gesundheit und Lust am Leben.

Die Liste der damit erreichten Erfolge ist erstaunlich und unfassbar für die Akteure der Lehrbuchmedizin, die sich leitliniengerecht und leitliniengebunden nur auf die Medikamente der Pharmamedizin stützen und nur die betroffenen Organe und die Symptome behandeln, nicht den ganzen Menschen:

  • Meine Herzerkrankung hat sich deutlich verbessert.
  • Mein (laut Dr. Strunz größter Risikofaktor) Lipoprotein(a) hat sich um mehr als 55 Prozent reduziert.
    Ich lasse den Wert nur noch gelegentlich messen. Er liegt aktuell bei 40 mg/dl.
  • Meine Leistungsfähigkeit ist kaum eingeschränkt (Die 100 km in Biel laufe ich allerdings nicht mehr), obwohl mir die Kardiologen eine Herzinsuffizienz diagnostiziert hatten.
  • Keine Angina-Pectoris-Beschwerden, keine Atemnot, keine Palpitationen (Herzrasen, Herzklopfen), keine Durchblutungsstörungen (keine blauen Fingernägel mehr, die ich oft bei Kälte bekommen habe).

Ganz nebenbei hat sich dazu im Laufe der Therapie eine Reihe von zusätzlichen Heilungserfolgen ergeben, die ich in meinem neuen Buch als „Wundersame Nebenwirkungen“ bezeichnet und beschrieben habe. Darüber ist in den Strunz-News schon berichtet worden. Die Liste dieser zusätzlichen Heilungserfolge umfasst folgende Erkrankungen, an denen vorher die Ärzte allesamt mit ihren Behandlungen gescheitert waren:

  • Raynaud-Syndrom (eine Durchblutungsstörung) geheilt
  • Vitiligo (Pigmentstörung der Haut) gestoppt, tlw. beseitigt
  • Bluthochdruck verschwunden
  • Herzrhythmusstörungen behoben
  • Keine Erkältungskrankheiten und Grippe mehr seit 10 Jahren
  • Schilddrüsenerkrankung (Unterfunktion mit Hashimoto Thyreoiditis verbessert und sogar geheilt)

Es kann kein reiner Zufall sein, dass sich alle diese Erfolge ergeben haben, nachdem ich meine Versorgung mit essentiellen Nährstoffen optimiert und bestehende Nährstoffmängel ausgeglichen habe. Deshalb ist zu vermuten, dass es einen Zusammenhang zwischen den Nährstoffmängeln und den aufgezählten, zum Teil sogar als unheilbar geltenden Krankheiten, geben muss. Das wird nicht nur durch eine Vielzahl von Studien belegt, sondern auch von damit vertrauten Ärzten und Patienten bestätigt, die ähnliche Erfolge mit der Anwendung orthomolekularer Medizin erreicht haben.

Während die eigentliche Pauling-Therapie zur Behandlung kardiovaskulärer Erkrankungen sich im wesentlichen auf die tägliche Anwendung folgender Substanzen konzentriert:

6 bis 18 g Vitamin C oder bis zum Erreichen der Darmtoleranzgrenze
(Nachdem meine Darmtoleranzgrenze gesunken ist, nehme ich, verteilt auf 5 Einzeldosen, derzeit 20 g Vitamin C, also in etwa die von Pauling empfohlene Menge, die er übrigens auch selbst täglich eingenommen hat)

5 bis 6 g von der Aminosäure Lysin

ergänzt durch 2 g von der Aminosäure Prolin,

sind nach meinen Erkenntnissen und den zitierten Studien die anderen Heilungserfolge in erster Linie durch die zusätzlichen Substanzen bewirkt worden, mit denen ich mein Therapiepaket im Laufe des Selbstversuchs ausgestattet habe. Das sind insbesondere:

  • Vitamin D: Optimierung meines Vitamin D-Spiegels auf 100 ng/ml
  • Magnesium: Ich nehme 1 bis 1,5 g täglich
  • Kalium: Ich verwende 315 mg zusätzlich zur Nahrung in Form von 600 mg Kaliumchlorid
  • die Aminosäuren Arginin, Citrullin, Taurin (Mein täglicher „Blutdruckcoctail“: 6 bis 9 g Arginin, 3 g Citrullin, 4 g Taurin, 5 g Glycin zum Süßen)
  • Omega-3 Fettsäuren: 1,5 g in Ergänzung zur Nahrung
  • Meine Erfahrungen dazu sind in dem aktuellen Buch „Wundersame Nebenwirkungen meines Selbstversuchs mit der Pauling-Therapie“ (im Strunz-Shop erhältlich) zusammengefasst.

    Noch einige Anmerkungen zur Frage nach irgendwelchen Nebenwirkungen anderer Art, wie sie etwa bei allen Medikamenten der Pharmamedizin auftreten. Derartige Nebenwirkungen habe ich in meinem mittlerweile zehn Jahren andauernden Selbstversuch mit Vitaminen und anderen natürlichen Substanzen trotz aller Androhungen der Ärzte nie erlebt. Weder bei den hochdosierten Vitaminen noch bei den Mineralstoffen oder den Aminosäuren. Ich bin nicht daran gestorben und auch in keiner Weise krank geworden. Keine Nierensteine, kein allergischer Schock, keine toxischen Wirkungen oder sonstwas. Absolut nichts von alledem.


    Quellen:
    Pauling L. 1986, 2006. How to live longer and feel better. Oregon University Press Pauling L. 1992. A unified theory of cardiovascular disease. ION [video] Rath M., Pauling L. 1991. A unified theory of human cardiovascular disease, J Ortho Nutrition Diel HW. 2022. Lipoprotein(a) - Der größte Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall? Druckpunkt Verlag

    Notwendiger Hinweis:
    Die Angaben in diesem Artikel bieten keinen Ersatz für medizinischen Rat. Sie sollten keine verordneten Medikamente ohne ärztliche Zustimmung abändern oder absetzen. Das gilt für alle hier beschriebenen Krankheiten, aber ganz besonders für die Herz-Kreislauferkrankungen.