Der Jahreswechsel ist dieser magische Moment, in dem sich viele Menschen nach Raclette, Sekt und zu wenig Schlaf vornehmen, ab dem 1. Januar ein anderer Mensch zu werden. “Fresh Start Effect” nennt man dieses Phänomen.

Mehr Bewegung, kein Zucker mehr, früher ins Bett, morgens kalt duschen, gelassener durchs Leben gehen und das bitte alles gleichzeitig, dauerhaft und ohne Schwierigkeiten.

Das Erstaunliche ist nicht, dass diese Vorsätze oft schon nach kurzer Zeit scheitern, sondern dass wir jedes Jahr aufs Neue überrascht und enttäuscht sind, wenn wir bereits nach wenigen Tagen das Handtuch werfen.

Dabei liegt das Problem weniger an fehlender Motivation, sondern an einem kleinen, verflixten Detail: Unser Körper mag keine abrupten Kurswechsel.
Er liebt Routinen, Wiederholungen – und hängt erstaunlich hartnäckig an seinen Fettpölsterchen. Man weiß ja nie.

„Ich mache im kommenden Jahr regelmäßig Sport“ klingt entschlossen, ist für das Gehirn aber ein riesiges, eher unscharf definiertes Langzeitprojekt.
Denn unser Kopf plant in Kurzstrecken-Etappen, nicht in Jahresläufen – und schon gar nicht über den Januar hinaus.

Damit der innere Schweinehund nicht ständig „Mach’s doch morgen!“ raunt, müssen Vorsätze simpel, konkret und alltagskompatibel sein.
Gehen Sie daher so vor:


  1. Feste Termine setzen (nach dem Aufstehen, nach der Arbeit, jeden Mittwoch). Nicht warten, bis Zeit übrig ist. Zeit ist NIE übrig!

  2. Kopplung an Bestehendes. Zähneputzen? Direkt danach: Kniebeugen! Kaffee? Danach 20‑Minuten walken. Ritual trifft Ritual.

  3. Tracking: alles aufschreiben. Dokumentation ist sexy. Es ist so befriedigend am Ende der Woche die gelaufenen Kilometer oder die verlorenen Gramm schwarz auf weiß zu sehen.

  4. Öffentliche Selbstbindung: Suchen Sie sich Mitstreiter. Wer fest verabredet ist – zum Sport, Yoga oder Spanischkurs – geht deutlich wahrscheinlicher hin.

  5. Belohnen Sie sich bei Erreichen ihrer Ziele dopaminfreundlich, aber nicht sabotierend: Ein neues Buch, ein Saunagang, eine schöne Massage, aber nicht eine Tüte Gummibärchen!

Durchhalten hat weniger mit Disziplin zu tun als mit dem Etablieren fester Gewohnheiten im Alltag.

Vielleicht liegt das Geheimnis guter Vorsätze darin, sie nicht wie einen militärischen Befehl zu formulieren, sondern wie eine freundliche Einladung an den eigenen Körper.

Und seien Sie ruhig ab und zu nachsichtig mit sich selbst.
Wer jeden kleinen Aussetzer als Scheitern wertet, kapituliert schneller, als der Fitness-Tracker zählen kann. Entscheidend ist: Dranbleiben und nicht aufgeben! Der beste Vorsatz ist nicht der, der am 1. Januar beginnt, sondern der, der auch im Februar noch Bestand hat.

Apropos gute Vorsätze: Wenn Sie 2026 Ihrem Leben einen echten Schub geben möchten, melden Sie doch einmal bei einem “Forever‑Young”‑Seminar an, entweder im Mai oder im Oktober.

Dort können Sie nicht nur Ihre Blutwerte kompetent checken lassen, sondern auch spannende Impulse zu Ernährung, Bewegung und Denken mitnehmen – in fantastischer Kulisse, mit Gleichgesinnten und Referierenden, die die „Strunzsche Philosophie“ nicht nur lehren, sondern auch leben.


Mehr Informationen auf: https://www.strunz.com/seminare


Über die Autorin:


"Die Biologin Ursula Bien, Jahrgang 1963, ging nach ihrer Zeit am Institut für Biotechnologie des Forschungszentrums Jülich in die Pharmaindustrie und war zuletzt 15 Jahre lang Geschäftsführerin eines kleinen forschenden Pharmaunternehmens. Ihr Arbeitsschwerpunkt lag dabei immer im Bereich der Hämatologie und Onkologie (Blutkrebs, Stammzelltransplantation, Tumore). Motiviert durch Fragen krebskranker Patienten, begann sie sich mit alternativen und komplementären Therapieverfahren zu beschäftigen. Sie absolvierte eine Zusatzausbildung als Heilpraktikerin und bildete sich über viele Jahre intensiv zu den Themen orthomolekulare Medizin und Ernährungsmedizin weiter. Nicht zuletzt durch den wissenschaftlichen Austausch mit Dr. med. Ulrich Strunz fand sie zum Thema Epigenetik und Bluttuning. Mittlerweile gibt sie die „Strunzsche Philosophie“ in eigener Praxis voller Überzeugung auch an ihre Patienten weiter.
Das sagt sie selbst zu ihrer Tätigkeit:

„So sinnvoll die Schulmedizin in vielen Bereichen auch ist, darf es bei chronischen Erkrankungen nicht das Ziel sein, Symptome zu unterdrücken. Es gilt, die Ursachen einer Erkrankung zu finden und abzustellen. Was durch Ernährungsumstellung, gezielte Zufuhr fehlender Mikronährstoffe und Bewegung erreicht werden kann, ist immer wieder verblüffend. Ich bin Dr. Strunz für das, was ich von ihm lernen durfte unendlich dankbar und freue mich für jeden Menschen, der am eigenen Leibe erfahren darf, dass manche Krankheiten nicht nur Schicksal sind.“


Das Bild zeigt ein Porträt der News-Autorin Dipl. Biol. Ursula Bien.