Ich hatte es vor kurzem angedeutet (https://www.strunz.ch/eine-zeitenwende-steht-bevor.html), jetzt ist es passiert bzw. umgesetzt worden. Die neuen Ernährungsvorgaben für Amerika für die nächsten 5 Jahre sind herausgekommen und es ist eine echte Zeitenwende, aber schauen Sie selbst:





Man kann wohl mit Fug und Recht sagen: Die alte Ernährungspyramide wurde auf den Kopf gestellt. Und ich sage es auch mal so: Das ist bitter notwendig, denn Amerika hat ein noch viel größeres Problem mit Übergewicht als wir in Deutschland.

So schreiben auch die Autoren in der Einleitung der neuen Richtlinien: „Diese Richtlinien sind ein extrem signifikanter Neustart der Vorgaben des Landes in unserer Geschichte.“ Und die Kernbotschaft sollte eigentlich jeder unterschreiben können: „Essen Sie echtes Essen (eat real food).“ Darüber sollte man eigentlich gar nicht diskutieren, doch es gibt eine sehr große Industrie, die das komplett anders sieht und die bislang die Vorgaben massiv beeinflusst hat. Das war dieses Mal unter Robert F. Kennedy Junior anders, denn er hat auch dort „reinen Tisch“ gemacht und ein komplett neues Komitee eingestellt, das diese Vorgaben verfasst hat. Die Tage hat sich u. a. Professor Dr. Ben Bikman dazu bekannt, dass er im Geheimen die letzten vier Monate mit an diesem Projekt gearbeitet hat. Ben Bikman erforscht seit Jahren, wie es zur Insulinresistenz kommt und er ist ein anerkannter Experte auf dem Gebiet der Zellbiologie.

Und weil es so schön ist, zitiere ich noch ein wenig aus dem Text der USDA (United States Department for Agriculture):

„Für Jahrzehnte haben die staatlichen Stellen Produkte mit niedriger Qualität und einem hohen Verarbeitungsrad beworben. Pharmazeutische Interventionen wurden empfohlen anstelle von Vorsorge. Die daraus resultierende Krise ist das Ergebnis von schlechten Entscheidungen und einer inadäquaten Forschung im Bereich Ernährung…“ „Das ändert sich mit dem heutigen Tag“ „Wir bringen echtes Essen zurück in die Mitte der amerikanischen Ernährung. Echtes Essen, welches unseren Körper ernährt und unsere Gesundheit wiederherstellt.“

Ich beschreibe noch einmal kurz, warum das so wichtig ist: Uns Strunzianer interessieren solche Vorgaben so lange nicht, bis wir doch einmal in eine öffentliche Einrichtung kommen. Und das gilt verstärkt in Amerika, denn an diesen Vorgaben hat sich das US-Militär, haben sich die Schulen wie auch die Krankenhäuser ausgerichtet. Sie mussten sich danach richten. Und auch die Hausärzte in Amerika haben auf genau diese Vorgaben verwiesen, wenn Patienten nach einer korrekten Ernährung gefragt haben ob ihres Übergewichts. Das ist der Grund, warum es so wichtig war, dass hier endlich Wissenschaft Einzug erhält und der Einfluss der Industrie zurückgedrängt wurde.

Wir können und sollten uns in Gedanken auch noch einmal bei Nina Teicholz bedanken, die über 20 Jahre für genau diesen Tag der Aufklärung hin gearbeitet hat durch ihr tolles Buch, aber auch dadurch, dass sie viele Wissenschaftler und Journalisten um sich geschart hat in der Vereinigung „Nutrition Coalition“. Danke Nina Teicholz, Danke Ben Bikman!



Quellen:

https://cdn.realfood.gov/DGA.pdf

The Big Fat Suprise, Nina Teicholz, Juli 2015, ISBN: 978-1925228106



Über den Autor:

“Robert Krug beschäftigt sich seit 2016 intensiv mit dem Thema Gesundheit und Ernährung im Hinblick auf die Biochemie des Menschen. Seit 2019 veröffentlicht Robert Krug Bücher zu den Themen genetisch korrekte Ernährung und zur ganzheitlichen Betrachtung des Menschen. Doch lassen wir ihn selbst einmal zu Wort kommen, wie er seinen Weg zur Biochemie gefunden hat:

"Ich liebe es, Probleme zu lösen. Das wird mit ein Grund dafür gewesen sein, dass ich 1994 Wirtschaftsinformatik studiert und warum ich leidenschaftlich gern Software programmiert habe. Mein Weg zur ganzheitlichen Medizin erfolgte aus der Not heraus, da ich in 2016 selbst erkrankte und von der Schulmedizin leider keine Hilfe bekam. So fing ich an, mich Stück für Stück mit meinen Problemen zu beschäftigen und zu lesen, um den Problemen auf den Grund zu gehen. Also das gleiche Vorgehen wie bei der Arbeit. Das war sozusagen der Start für mein inzwischen leidenschaftliches Interesse an der Biochemie und somit der Start meiner Reise." ”


Das Bild zeigt ein Porträt des News-Autors Robert Krug.