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Das Schilddrüsenhormon T3 und die Lebensenergie
T3 ist das aktive Schilddrüsenhormon und hat eine klare Aufgabe: Es steigert die Leistungsfähigkeit der Mitochondrien. Diese winzigen Strukturen erzeugen ATP, also die Energie, die jede Zelle benötigt. Wenn T3 wirkt, entstehen vermehrt neue Mitochondrien und die Energieherstellung verläuft effizienter. Außerdem werden beschädigte Mitochondrien konsequenter aussortiert.
Direkte Wirkung in den Mitochondrien
T3 bindet unter anderem an einen Rezeptor, der sich direkt in der Oberfläche der Mitochondrien befindet. Dieser Rezeptor stimuliert Gene der mitochondrialen DANN. Untersuchungen zeigen, dass dieser direkte Weg die Energieherstellung und die Proteinsynthese steigert. Beide Wege ergänzen sich, der eine schafft langfristige Anpassungen, der andere sorgt kurzfristig für mehr Energie.
Mehr Energie, mehr Kontrolle, mehr Qualität
Ist mehr T3 vorhanden, entsteht mehr Energie. Wo vermehrt Energie hergestellt wird, entstehen jedoch auch mehr freie Radikale. Wenn genügend Antioxidantien vorhanden sind, ist das überhaupt kein Problem. Die Zellen oder Mitochondrien werden nicht beschädigt. Sogar das Gegenteil ist der Fall, denn die freien Radikale wirken als ein Signal wodurch die gezielte Entfernung beschädigter Mitochondrien, ausgelöst wird. T3 wirkt also nicht nur aktivierend, sondern sorgt indirekt auch dafür, dass die Mitochondrien gesund und leistungsstark bleiben.
Die physiologischen Folgen einer guten Versorgung mit T3 sind klar erkennbar. Die Zellen der Muskulatur nutzen Energie nachhaltiger und sind belastbarer. Im Herz und in anderen Geweben mit hohem Energiebedarf verbessert T3 die Energieherstellung und kann vor Schäden schützen. T3 ist damit ein zentraler Regulator der mitochondrialen Funktion, der Energieproduktion und der Zellgesundheit.
Jod und Selen sind essenziell
Eine gute Jodversorgung ist wichtig, damit der Körper genug T4 und T3 bilden kann, doch viele Menschen in Mitteleuropa nehmen zu wenig Jod auf. Ebenso essenziell ist Selen, da es die Umwandlung von T4 in T3 ermöglicht. Außerdem ist eine entzündungsarme Ernährung mit viel frischem Gemüse, hochwertigen Proteinquellen und Fetten für die Schilddrüsengesundheit und somit für die Bildung der Schilddrüsenhormone essenziell.
Quelle:
Wrutniak-Cabello C, Casas F, Cabello G. Thyroid hormone action in mitochondria. J Mol Endocrinol. 2001 Feb;26(1):67-77. doi: 10.1677/jme.0.0260067. PMID: 11174855.
Über die Autorin:
"Dr. Kristina Jacoby arbeitet seit 2014 Dr. U. Strunz bei der Erstellung seiner Bücher zu. Besonders fasziniert ist sie von den physiologischen Abläufen im Organismus sowie den Möglichkeiten diese mit Lebensstilveränderungen positiv zu beeinflussen.
Physiologie und Genetik waren ihre Schwerpunkte in ihrem Biologie-Studium, welches sie 2002 abschloss. Von 2004 bis 2010 studierte und promovierte sie an der Deutschen Sporthochschule Köln. Seit 2008 beschäftigt sie sich intensiv mit Meditation und praktiziert täglich.
Das sagt sie selbst zu Ihrer Tätigkeit:
„Jede Krankheit basiert auf Schieflagen im Organismus, die man aufspüren und verändern kann. Davon bin ich überzeugt. Mittlerweile gibt es etliche wissenschaftliche Veröffentlichungen, die das bestätigen. Leider ist das Wissen noch nicht in den Arztpraxen angekommen. Daher möchte ich dazu beitragen, dass möglichst viele Menschen von diesen Möglichkeiten der Heilung erfahren und in die Lage versetzt werden, sie umzusetzen.“"
