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2026 – ein Jahr in Bewegung
Heute, liebe News-Leser, habe ich die Ehre, die erste News des Jahres 2026 für Sie zu veröffentlichen. Weihnachten ist vergangen, das Neujahrsfest bestritten und damit endet nicht nur die Zeit der Lichter und Wärme, sondern auch das Jahr 2025. Uns stehen nun die unangenehmsten Monate des Jahres bevor. Sie werden von grauem Himmel, matschigen Straßen, grummelnden Mitmenschen und dieser Art unbefriedigender Kälte geprägt, die zu warm für Schneefall ist und zu kalt für Behaglichkeit.
Gott sei Dank, dass wir die Wärme der Festtage noch ein wenig in uns spüren. Sie verhelfen uns zu einem tatkräftigen Start nach dem Jahreswechsel. Wir erinnern uns an herzliche Umarmungen, tönende Schallplatten, freudige Gesichter, funkelnde Weihnachtsbäume und zahlreiche Köstlichkeiten. Viele verbringen diese Tage mit der Familie. Diese Art von alljährlichem Symposium funktioniert mal mehr und mal weniger gut. Es werden alte Rollenbilder ausgepackt, politische Diskussionen entfachen und tief verankerte Beziehungsmuster erscheinen im alten Glanz. Während sich bestehende Nähe intensiver anfühlt, treten ungelöste Spannungen besonders deutlich zutage. Das qualifiziert die Feiertage dazu, zwischenmenschliche Probleme offenzulegen, anstatt sie zu überdecken. Ausufernder, provozierender politischer Diskurs kann ein Ausdruck dessen sein.
In jenem Zeitraum des Jahres findet ein Feuerwerk zwischenmenschlicher Spannungen statt. Mit dem Jahresbeginn werden dann Lichtmangel, schlechtes Wetter und sozialer Rückzug mit ambitionierten Zielstellungen, die zum Scheitern verurteilt sind, garniert. Das Produkt sind Frustrationen, Schuldgefühle und Motivationsverlust.
Die Gemeinsamkeit liegt insbesondere beim Ursprung des Problems: Der Kommunikation. Wir kommunizieren heute weniger offen und bewusst als früher, weil wir das bewusste Zuhören verlernt haben. Die dauerhafte Verfügbarkeit von Reizen überflutet unsere Kognition. Allerdings wäre gerade in dieser Situation der verbale Austausch essenziell – als mentales Ventil, zur Einordnung von Gedanken, zum Abbau innerer Spannungen und zur emotionalen Selbstregulation.
Fehlt dieser Austausch, staut sich Belastung an. Die Folgen können depressive Verstimmungen, psychosomatische Beschwerden, Angstzustände oder zwanghafte Gedankenschleifen sein. Kommunikation ist damit kein Luxus sozialer Nähe, sondern eine grundlegende Voraussetzung psychischer Gesundheit. Um die eigene Kommunikationsfähigkeit zu beobachten und weiterzuentwickeln, hilft es, regelmäßig innezuhalten und sich zu fragen, ob man spricht, um verstanden zu werden – oder nur reagiert. Vermeide ich gerade bewusste ein Thema – und wenn ja, warum?
Wer lernt, Gefühle klar zu benennen, aktiv zuzuhören und Gedanken ungefiltert, aber respektvoll auszudrücken, schafft nicht nur Verbindung nach außen, sondern auch Ordnung im eigenen Inneren. Drum gönnen Sie Ihrem Körper dieser Tage auch mal eine Auszeit von den Reizen. Finden sie eine Tätigkeit, bei der Sie Ihre Gedanken ordnen können. Ein selbstreflektierter Mensch, der in der Lage ist, eigene Verhaltensmuster zu analysieren, wird auch seine Ziele für das neue Jahr nicht nur realistischer aufstellen, sondern auch erfolgreicher umsetzen können.
„Zufälligerweise“ hat sich dafür genau eine Methode äußert wertvoll etabliert: Bewegung an der frischen Luft. Ohne Musik, ohne Podcast, ohne Telefonat, aber dafür mit Leichtigkeit und Freude!
Auf ein bewegtes Jahr 2026.
Über den Autor:
“Justus Mörstedt widmete sich bis zu seinem 14. Lebensjahr in seiner Freizeit dem Triathlon, bevor er sich endgültig auf sein Lieblingselement, das Wasser, fokussierte und Finswimmer wurde. Seit 2019 ist er Sportsoldat und studiert und trainiert im Leistungszentrum Leipzig.
Doch lassen wir ihn selbst zu Wort kommen: „Hier lebe ich meinen Traum: Leistungssport und Medizinstudium. Mich fasziniert es, das neu Erlernte im Sportleralltag in die Praxis umzusetzen und somit den oft trockenen Inhalten ein wenig Leben einzuhauchen.“
Diese Kombination macht sich bezahlt: im Juli 2024 wurde er zweifach Weltmeister. Über 200 m Streckentauchen hält er den Weltrekord. Falls Sie neugierig geworden sind, was Finswimming ist, sehen Sie sich in den News um, oder werfen eine beliebige Suchmaschine an!
Forever young wurde ihm mit seinem Einstieg in den Profisport sozusagen „in die Wiege gelegt“. Sein Trainer sagte immer: „Wer hier mitmachen will, muss mindestens ein Strunz-Buch gelesen haben.“ Zu Wettkämpfen verteilte er den Sportlern immer Vitamineral 32. Mit den Jahren in Leipzig hat sich in seinem 24 Jahre jungem Kopf so einiges zusammengesammelt, was er gerne mit Sportlerkollegen unter anderem hier in den News teilt. Dabei unterstützen wir als forever young ihn als Sponsor."
