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Kidsnews: Warum Chips so lecker sind aber nicht satt machen
Kennst du das? Du öffnest eine Tüte Chips, nimmst einen, und plötzlich ist die ganze Tüte leer. Aber wie passiert das eigentlich? Die Antwort steckt tief in deinem Gehirn!
Chips und das Glücksgefühl
Chips bestehen hauptsächlich aus zwei Dingen, nämlich Kohlenhydraten und Fett. Kohlenhydrate sind normalerweise wichtige Energielieferanten, die wir zum Beispiel aus Brot oder Nudeln bekommen. Aber in Chips stecken ganz schnelle Kohlenhydrate, die rasen wie ein Rennwagen direkt ins Blut. Das lässt den Blutzucker blitzartig ansteigen. Dazu kommt das Fett, das beim Frittieren tief in die Kartoffelscheiben eindringt. Fett und schnelle Kohlenhydrate zusammen sind für das Gehirn wie ein heftiges Signal! Es schüttet sofort einen Stoff namens Dopamin aus, das ist dein persönliches Glückshormon. Und dein Gehirn will dann nur noch mehr von den Chips, damit immer mehr Glückshormone freigesetzt werden.
Der Trick mit dem Geschmack
Aber damit nicht genug. Chips werden mit künstlichen Stoffen besprüht, die ihnen Geschmack geben und den vorhandenen Geschmack verstärken. Diese Stoffe sind in Labors extra so entwickelt worden, dass sie deine Mundnerven verrückt spielen lassen. Dein Speichel läuft, deine Geschmacksknospen jubeln. Gleichzeitig sorgt das Salz dafür, dass du Durst bekommst und Hunger auf noch mehr Chips. Das ist kein Zufall, das ist Absicht von den Menschen, die die Chips herstellen!
Warum das ein Problem ist
Vielleicht fragst du dich, warum das ein Problem ist. Schließlich sind Glückshormone im Gehirn doch eine tolle Sache. Das Problem besteht in den Kalorien. Kalorien sind so etwas wie die Energiepunkte in deinem Essen. Dein Körper braucht sie, um denken, spielen und wachsen zu können. Das Gemeine an Chips ist, dass sie zwar sehr viele Kalorien haben, aber kaum Vitamine, Mineralstoffe oder Ballaststoffe. Dein Körper bekommt also Energie, aber keine Baustoffe, die er wirklich braucht. Du wirst nicht richtig satt, dein Bauch bleibt unzufrieden und du greifst nochmal in die Tüte.
Wenn man sich nur von Chips ernähren würde, würde der Körper aufhören, richtig zu funktionieren, weil ihm einfach zu viele wichtige Dinge fehlen. Aber auch hin und wieder Chips zu essen, ist nicht wirklich gesund, auch wenn es natürlich viel besser ist, als sie jeden Tag zu essen.

Über die Autorin:
"Dr. Kristina Jacoby arbeitet seit 2014 Dr. U. Strunz bei der Erstellung seiner Bücher zu. Besonders fasziniert ist sie von den physiologischen Abläufen im Organismus sowie den Möglichkeiten diese mit Lebensstilveränderungen positiv zu beeinflussen.
Physiologie und Genetik waren ihre Schwerpunkte in ihrem Biologie-Studium, welches sie 2002 abschloss. Von 2004 bis 2010 studierte und promovierte sie an der Deutschen Sporthochschule Köln. Seit 2008 beschäftigt sie sich intensiv mit Meditation und praktiziert täglich.
Das sagt sie selbst zu Ihrer Tätigkeit:
„Jede Krankheit basiert auf Schieflagen im Organismus, die man aufspüren und verändern kann. Davon bin ich überzeugt. Mittlerweile gibt es etliche wissenschaftliche Veröffentlichungen, die das bestätigen. Leider ist das Wissen noch nicht in den Arztpraxen angekommen. Daher möchte ich dazu beitragen, dass möglichst viele Menschen von diesen Möglichkeiten der Heilung erfahren und in die Lage versetzt werden, sie umzusetzen.“"
